130 Gäste waren am 25.01.2013 in das Hotel Residenz in Bocholt geladen, um den langjährigen Kreishandwerksmeister Alfred Marx zu verabschieden.
Im Rahmen einer „Willkommensfeier“ in der BBS in Ahaus am 23. Januar 2013 erhielten Florian Mecking (Zimmerergeselle), Tobias Schülting (Maurermeister) und Michael Wensing (Maurergeselle) die Zertifikate „Junger Handwerker in der Entwicklungszusammenarbeit“. Die Überreichung wurde von Thomas Klein von Engagement Global gGmbH, und Thomas Waxweiler von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e. V. (LGH), durchgeführt.
Der bisherige Amtsinhaber Alfred Marx wurde zum Ehrenkreishandwerksmeister ernannt.
Die Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Borken wählte am 15.01.2013 im Kolpinghaus in Bocholt Günther Kremer zum neuen Kreishandwerksmeister. Günther Kremer ist 55 Jahre alt, verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Der bisherige stellvertretende Kreishandwerksmeister ist von Beruf Bäcker- und Konditormeister und langjähriger Obermeister der Bäcker-Innung Borken.
„Wer billig kauft, kauft zweimal – Diese Binsenweisheit gilt nicht nur bei Waren des täglichen Bedarfs, sondern auch beim privaten Hausbau“, zieht Josef Scharlau, Obermeister der Baugewerken-Innung Ahaus, sein Fazit aus wiederkehrenden Berichten über Pfusch am Bau. Sorgen bereitet dem Bauunternehmer der weit verbreitete Billig-Wahn. „Was für den Flughafen Berlin und die Hamburger Elbphilharmonie gilt, gilt schon im Kleinen: Wer an der Bauplanung, einer vollständigen Leistungsbeschreibung oder an der Bauleitung spart, geht ein hohes Mängelrisiko ein“, kritisiert Josef Scharlau Kosteneinsparungen am falschen Ende. Die Sachverständigenorganisation DEKRA hat in zwei Studien einen Anstieg der Baumängel beobachtet und hat dafür vor allem Planungsfehler und eine mangelhafte Bauleitung verantwortlich gemacht. Entscheidend ist am Ende auch das eingesetzte Fachpersonal, denn „die Mitarbeiter sind wesentlicher Erfolgsfaktor am Bau. Gute Fachkräfte erwarten ihren gerechten Lohn und kosten Geld. Wer mit Dumpinglöhnen an den Markt geht, kann auf Dauer kein gutes Fachpersonal vorhalten“, so Obermeister Josef Scharlau.
Die zweite Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Handwerk vor Ort“ ist erschienen. Viel Freude bei der Lektüre. Über Anregungen, Kommentierungen und kritische Anmerkungen freuen wir uns.
Eine frühzeitige Berufsorientierung ist für junge Menschen von elementarer Bedeutung für ein zufriedenes und erfolgreiches Berufsleben. Gleichzeitig dient es der Fachkräftesicherung der Unternehmen in der Region. Eine win-win-Situation somit für alle Beteiligten. Vor diesem Hintergrund trafen sich am 17.12.2012 in der Losbergschule in Stadtlohn auf Initiative des Schulleiters Karl-Heinz Brubach, Berufswahlkoordinator Achim Bardelmeier, Berufswahlkoordinatorin Lisa Leffers und Gregor Hochrath sowie Daniel Janning, beide Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, Vertreter von 9 Handwerksunternehmen, um individuelle intensive Kooperationen zu vereinbaren.