„Die Gute Form“ 2026

„Die Gute Form“ 2026

Die Tischler-Innung Ahaus verleiht Preise für den Wettbewerb „Die Gute Form“ im Rahmen ihrer feierlichen Lossprechung

Für 52 Auszubildende, darunter 11 Frauen, der Tischler-Innung Ahaus heißt es in diesen Tagen, unter Beweis zu stellen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Neben der Gesellenprüfung stellen sich die angehenden Tischlerinnen und Tischler auch dem Wettbewerb „Die Gute Form“. Dieser soll sie dazu anregen, sich intensiv mit der Gestaltung ihrer Gesellenstücke auseinanderzusetzen und verdeutlichen, dass der Tischlerberuf neben handwerklichem Können auch Kreativität, Formgebung und Design vereint.

Ehrenobermeister Winfried Tenbrink zeigt sich von den Arbeiten des Tischlernachwuchses beeindruckt: „Es ist schön zu sehen, wie sich die Qualität der Gesellenstücke über die Jahre weiterentwickelt hat. Durch moderne Technik werden die Arbeiten immer filigraner und präziser. Gleichzeitig bleibt das handwerkliche Können die Grundlage – und darauf können wir im Tischlerhandwerk stolz sein.“

Mit dem Wettbewerb sollen die gestalterischen und kreativen Fähigkeiten des Tischlerhandwerks einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und gewürdigt werden. Jurymitglied Thomas Rudde (Regionalmanagement der LEADER-Region berkel schlinge) betont die Bedeutung des Wettbewerbs für den Berufsnachwuchs: „Der Wettbewerb ist für den Tischlernachwuchs eine besondere Anerkennung. Er zeigt den jungen Gesellinnen und Gesellen, was sie mit ihrer Kreativität und ihrem handwerklichen Können geschaffen haben, und soll sie motivieren, diesen Weg auch künftig weiterzugehen.“
Zu den Bewertungskriterien zählen:

Idee – Eigenständigkeit und Qualität der Idee.

Form – Eindeutigkeit der auf die Idee bezogen Form mit ihren Linienführungen, Gliederungen, Proportionen und der Material- und Farbkomposition. Sorgfältig entwickelte und auf die Form abgestimmte Details. Reduktion bzw. klare Hierarchie der gestaltprägenden Themen.

Funktion – Nutzungsqualität im Hinblick auf den Zweck, die Handhabung und die Ergonomie.

Konstruktion – Werkgerechte auf die Form, die Funktion und das Material bezogene Konstruktion

Die Jury besteht in diesem Jahr aus:

  • Winfried Tenbrink, Ehrenobermeister
  • Eva-Maria Imping, Confiserie Imping GmbH, Vreden
  • Frederic Polhuis, Architekt, Vreden
  • Thomas Rudde, Regionalentwicklung Münsterland
  • Martin Auras, Stadtmarketing Stadtlohn