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Ahauser Unternehmen präsentiert Zusammenarbeit beim Königspaar Willem-Alexander und Maxima

Dieser Eintrag wurde geschrieben am 03. Juni 2014

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MMID Essen, koning en koningin

Im Rahmen des Arbeitsbesuchs des niederländischen Königspaars in NRW besuchten König Willem-Alexander und Königin Maxima zusammen mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das Gründerzentrum Tripel Z auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Zollverein in Essen.
Ziel des Besuches war es, die kreative deutsche – niederländische Zusammenarbeit weiter zu fördern.
Das Ahauser Unternehmen MEM Maschinenbau arbeitet seit über 10 Jahren schon im Rahmen der Euregio mit niederländischen Firmen zusammen.
Aktuell entwickelt die MEM mit den niederländischen Partnern Mecon Engineering aus Doetichem und Grendel Games aus Leeuwarden zwei neue Produkte als medizinische Hilfsmittel.
Neben der Herstellung eines Low-Cost Roboterarms, welcher am Rollstuhl behinderter Menschen bei den alltäglichen Aufgaben im Haushalt unterstützt, wird parallel an der Hardware für ein „Serious Game“ namens „Gryphon Rider“ gefeilt.
Das neue Spiel soll Patienten mit Muskelleiden auf spielerische Weise therapieren.

Aufgrund dieser kreativen Entwicklung wurden die beiden Unternehmen MEM Maschinenbau und Grendel Games nach Essen zur Präsentation beim Königspaar eingeladen.

von. Links: Königin Maxima, Henk Kamp Wirtschaftsminister NL, Jeroen van Erp  Leiter Top Team Creative Industry NL, Jan -Jaap Severs Grendel Games, Hans-Jürgen Marx MEM Maschinenbau

von. Links: Königin Maxima, Henk Kamp Wirtschaftsminister NL, Jeroen van Erp Leiter Top Team Creative Industry NL, Jan -Jaap Severs Grendel Games, Hans-Jürgen Marx MEM Maschinenbau

 

Die Königin und der niederländische Wirtschaftsminister Henk Kamp waren sehr begeistert, wie man mittels digitalem Spiel und einem aktiven Balance Board therapeutische Lösungen schaffen kann.

Hans-Jürgen Marx (MEM) erklärte, das die stark geprägten niederländischen Eigenschaften wie Kreativität und Pragmatik verbunden mit der deutschen Präzision, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt handwerklichen Geschick eine erfolgreiche Symbiose der Zusammenarbeit sind. Gerade in der zunehmenden Globalisierung sind solche Kooperationen zukunftsweisend.
Jan-Jaap Severs war jedoch etwas enttäuscht: “Ich wollte Maxima animieren unser Spiel zu spielen, doch Ihre hochhackigen Designerschuhe ließen dieses nicht zu, jammer dat het niet gelukt! „
Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen wurden die Erfahrungen der Zusammenarbeit und Ideen zur weiteren Entwicklung ausgetauscht. Anschließend bedankte sich das Königspaar und lud alle Beteiligten zu einem Besuch im nächsten Jahr in die Niederlanden ein.

Fotos: Peter van Beek


Dieser Eintrag wurde geschrieben am Dienstag, 3. Juni 2014

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