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„2 connect Business“ unterstützt weiterhin beim Weg in die Niederlande: Erfolgsprojekt geht in die Verlängerung

Das INTERREG IV A-Projekt „2 connect Business“ wird bis Ende des Jahres 2014 verlängert. Eine gute Nachricht für deutsche Unternehmen aus der Euregio Rhein-Waal, die ihr Tätigkeitsfeld in die Niederlande ausweiten möchten. Sie profitieren auch in den kommenden Monaten von kostenlosen Beratungsangeboten, Netzwerkveranstaltungen und Fördermitteln. Zudem können bis zu 5.000 Euro als Zuschuss für Maßnahmen gewährt werden, die der Markterschließung im westlichen Nachbarland dienen – die Beantragung der Mittel sollte jedoch schnell erfolgen, da die geförderten Maßnahmen bis Ende Oktober 2014 abgeschlossen sein sollten.

Projektleiterin Hildegard Bongert-Boekhout vom EU-Referat der Kreishandwerkerschaft Borken freut sich über die Projektverlängerung und die damit einhergehenden Möglichkeiten für die mittelständische Wirtschaft im Grenzgebiet: „Der bisherige Projektverlauf zeigt deutlich, dass es sehr viele Unternehmen gibt, die grundsätzlich am Schritt über die Grenze interessiert sind, Partner suchen und dabei auch gerne Unterstützung in Anspruch nehmen. Im Rahmen des Projektes haben wir bereits über 520 Unternehmen beraten. Entsprechender Bedarf herrscht definitiv auch weiterhin.“ Ein Eindruck, der sich auch beim Blick auf die Teilnehmerzahl der 92 bisher durchgeführten Projekt-Veranstaltungen bestätigt, an denen sich auch ein umfangreiches Netzwerk von Partnern aus der Region beteiligte. Seit Ende 2012 mobilisierten sie mehr als 2.000 Teilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden, die aus unterschiedlichsten Branchen stammen: Zum Beispiel aus dem Agrarbereich, der Kreativwirtschaft, der Logistiksparte und dem Gesundheitssektor.

Jetzt Förderung sichern
„Die Projektverlängerung eröffnet den Unternehmen vor Ort auch weiterhin die Chance, finanzielle Zuschüsse zu nutzen, wenn sie im Nachbarland aktiv werden möchten“, betont Bongert-Boekhout. Für eine Förderung kommen mittelständische Unternehmen (maximal 250 Beschäftigte, Umsatz unter 50 Millionen Euro) mit Sitz im Gebiet der Euregio Rhein-Waal infrage. „Der maximal mögliche Zuschuss kann eine Höhe von bis 5.000 Euro erreichen. Gefördert werden maximal 50 Prozent der anfallenden Kosten für Aktivitäten, die einen Markteintritt in den Niederlanden vorbereiten.” Diese können beispielweise in der Erstellung einer Marktanalyse, einer steuerlichen Beratung, der Suche nach einem geeigneten Kooperationspartner, der Übersetzung einer Webseite oder der Erstellung von Werbematerialien für den Nachbarmarkt bestehen.

Unkomplizierte Beantragung
Wer eine Förderung beantragen will, sollte sich dafür an die Kreishandwerkerschaft Borken wenden – das gilt ausdrücklich auch für Unternehmen, die nicht aus dem Handwerksbereich kommen. Wichtig: „Die Maßnahmen sollten bis spätestens Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein“, erläutert Bongert-Boekhout. Beim Stellen des Förderantrags ist das Projektbüro gerne behilflich: „Der bürokratische Aufwand wurde bewusst auf ein Mindestmaß beschränkt.“

 

Kontaktdaten:

Karina Holtkamp; Telefon: 02871-2524-23; karina.holtkamp@kh-borken.de

 

 

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