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Workshop „Betriebswirtschaft für Monteure“ der SHK-Innung Ahaus

Dieser Eintrag wurde geschrieben am 19. Februar 2013

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Die Innung für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik Ahaus organisierte für ihre Innungsmitglieder am 14.02.2013 von 14:00 bis 16:30 Uhr einen Workshop zum Thema „Betriebswirtschaft für Monteure – Der Kundendiensttechniker als Kaufmann und Jurist“.

Das Interesse war groß und der Workshop schnell ausgebucht. In den Räumlichkeiten der Unternehmensgruppe Pietsch in Ahaus erfuhren die 25 Teilnehmer sehr praxisorientiert, welchen Einfluss die Arbeit der Monteure auf den Geschäftserfolg des Unternehmens hat.

Frau Marie-Elis Marwitz vom Verband SHK NRW referierte zum Thema und spannte die Teilnehmer mit praktischen Übungen ins Geschehen ein. So sollten die Anwesenden zum Beispiel direkt zu Beginn anonymisiert den Umsatz und Gewinn ihres Betriebes schätzen. Das führte bei einigen zu Überraschungen, denn der Gewinn wurde teils höher eingeschätzt als in der Realität vorherrschend. Für andere waren die Ergebnisse von vorneherein klar, als Frau Marwitz dann die durchschnittlichen Umsätze und Gewinne von SHK-Betrieben unterschiedlicher Größe nannte. Eine weitere Aufgabe bestand darin, den Materialwert gängiger Einbauteile zu benennen, indem den vorliegenden Materialien Preise zugeordnet werden mussten – auch nicht so einfach, wie zunächst gedacht.

Folgende Themen wurden im Workshop erarbeitet:

–       Vom Lohn zum Stundenlohn:
Wie man vom Lohn des Technikers aus den auskömmlichen Stundenverrechnungssatz für die Rechnung ermittelt

–       Mit Produktivität zum Erfolg:
Wie wirkt sich eine verbummelte Viertelstunde am Tag auf den Gewinn der Firma aus?

–       Materialwert gängiger Einbauteile:
Was kostet das Material, das die Techniker verbauen oder in die Schrottkiste werfen?
Was bedeutet es, wenn Material nicht aufgeschrieben wird?

–       Kundendienstbericht
Welche Angaben enthält ein brauchbarer Kundendienstbericht?

–       Abnahme und Erfolg eines Auftrags:
Was kann der Techniker tun, um Erfolg und Abnahme zu erreichen.

Frau Marwitz brachte es am Ende ganz deutlich auf den Punkt: „Eine hohe Produktivität bedeutet eine hohe Wirtschaftlichkeit“ und sie appellierte an die Anwesenden: „Dadurch tragen Sie zum Erfolg der Firma bei.“


Dieser Eintrag wurde geschrieben am Dienstag, 19. Februar 2013

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