Seite drucken

Der richtige Anschluss an den Nachbarmarkt

Dieser Eintrag wurde geschrieben am 11. Oktober 2013

Zurück

Für das Elektrohandwerk ist das derzeitige positive konjunkturelle Klima in Deutschland überaus günstig. Wenn mehr Arbeit zu leisten ist, als das eigene Personal auffangen kann, bietet sich Hilfe aus dem Ausland an. Die naheliegende Lösung für niederrheinische Unternehmen lautet, Fachkräfte aus den Niederlanden einzusetzen. Was dabei haftungs- und steuerrechtlich zu beachten ist und welche Chancen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bietet, erfahren interessierte Elektroinstallateure bei der Fachveranstaltung „Als Elektroinstallateur gemeinsam mit Unternehmern aus dem Nachbarland aktiv auf dem heimischen oder benachbarten Markt“. Das Event ist initiiert vom Euregio-Projekt „2 connect Business“.

Fachkräfte aus den Niederlanden bringen deutschen Unternehmen einen entscheidenden Vorteil: Durch den Kontakt zum Nachbarland erleichtert sich auch der Schritt auf den Markt jenseits der Grenze. Deutsche und niederländische Unternehmen der Elektrobranche können so gleichermaßen profitieren. Die Fachveranstaltung „Als Elektroinstallateur gemeinsam mit Unternehmern aus dem Nachbarland aktiv auf dem heimischen oder benachbarten Markt“, die am Donnerstag, 17. Oktober, von 16.45 Uhr bis 19 Uhr bei der Niederrheinischen IHK in Duisburg stattfindet, hilft Elektroinstallateuren, sich in den zahlreichen Gesetzestexten zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zurechtzufinden. Vertragliche Regelungen, Qualifizierungen, Zulassungsvoraussetzungen und Steuerfragen müssen erfüllt werden.

Interaktive Workshops für Deutsche und Niederländer

Während der Veranstaltung werden Hildegard Bongert-Boekhout von der  Kreishandwerkerschaft Borken sowie A.P.T. Janssen von der niederländischen Stichting Sterkin im Workshop für deutsche Elektroinstallateure einen Einblick geben in die „Genehmigungen und Anforderungen bei der Durchführung von Aufträgen in den Niederlanden und bei der Zusammenarbeit mit niederländischen Unternehmen dies- und jenseits der Grenze“. Im Workshop für niederländische Elektroinstallateure geht es um „Genehmigungen und Anforderungen für Elektroinstallationen in Deutschland und die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen in den Niederlanden und in den Nachbarländern“. Andrea Severiens von der Kreishandwerkerschaft Borken und Ulrich Liersch vom  Hauptzollamt Duisburg informieren die Teilnehmer hier über die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Anschließend berichten Best-Practice-Unternehmen wie die Sparwel Heizung Sanitär Elektro GmbH aus Südlohn sowie ein Unternehmen aus den Niederlanden über ihre Tätigkeit im jeweiligen Nachbarland und geben den Teilnehmern wertvolle praktische Tipps.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Allerdings sind die Plätze begrenzt, sodass eine Anmeldung via veranstaltung@2connectbusiness.de oder unter www.2connectbusiness.de erforderlich ist. Hier finden Sie das Programm für die Veranstaltung.

2 connect Business

Lead-Partner von „2 connect Business“ ist die Kreishandwerkerschaft Borken. Weitere Projektpartner auf deutscher Seite sind die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel, die Euregio Rhein-Waal, die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg, die Handwerkskammer Düsseldorf, die Kreishandwerkerschaften der Kreise Wesel und Duisburg, die Niederrheinische IHK sowie die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve GmbH. Auf niederländischer Seite unterstützt die Kamer van Koophandel Centraal Gelderland mit Sitz in Arnhem das Projekt.

Informationen zu den Veranstaltungen, Sprechstunden und Förderungen sowie aktuelle Wirtschaftsinfos sind auf www.2connectbusiness.de zu finden. Die zweisprachige Website wird fortlaufend aktualisiert. Ein informeller Dialog kann zudem unter www.facebook.com/2connectbusiness geführt werden.

 


Dieser Eintrag wurde geschrieben am Freitag, 11. Oktober 2013

Zurück

Seite drucken