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Innung für Land- und Baumaschinentechnik Westmünsterland im Kreis Borken und Coesfeld

Das Land- und Baumaschinenmechatronikerhandwerk

 

Auch nach über 60 Jahren hat der Beruf des „Land- und Baumaschinenmechatronikers“ nichts von seiner Attraktivität verloren.

Mitten im Krieg entstand damals per Dekret der Beruf des „Land- und Baumaschinenmechatronikers“. Der frühere Reichsinnungsmeister ordnete die Errichtung von Pflichtinnungen des

„Landmaschinenhandwerks” an. Wer persönlich befähigt und wessen Betrieb ausreichend ausgestattet war, durfte diesen Innungen beitreten.

Die heutige Innung für Land- und Baumaschinentechnik Westmünsterland im Kreis Borken und Coesfeld umfasst den gesamten Kreis Borken sowie auch einzelne Bezirke des Kreises Coesfeld und betreut rund 65 Mitglieder.

Von rund 25 000 Antragstellern, die das Land- und Baumaschinenmechatronikerhandwerk damals ausüben wollten, fanden schließlich nur 5.000 Berücksichtigung.

Zur Sicherung der Nahrungsmittelproduktion war der Land- und Baumaschinenmechatroniker ein reiner Monoberuf. In der Nachkriegszeit gab es dann 1949 noch etwa 3.300 Betriebe mit rund 20.000 Beschäftigten. Der Land- und Baumaschinenmechatroniker war wichtiger denn je. Er leistete einen nicht unerheblichen Beitrag zum Boom der Folgejahre.

Nicht zuletzt durch die sich ständig verändernden Technologien, mit der Umstrukturierung bei der Meisterprüfungsverordnung und spätestens seit 2001 auch mit dem neuen Berufsbild zum „Land- und Baumaschinenmechatronikers“ in der Berufsausbildung erreicht dieses Handwerk heute eine neue Attraktivität und Vielseitigkeit. Daher sind die heutigen Gesellen und Meister nun Technik-Allrounder, die sich mit allen in den Boden oder die Landschaft eingreifenden Maschinen und Geräten bestens auskennen.

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