
Sinn für Form und Farben sollte der/die
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in haben: Fliesen, Platten und Mosaike sowie attraktive Gestaltungsmittel werden als Ausbauspezialisten verarbeitet. Allerdings auch Naturstein-, Beton-, As-phalt- und Kunststoffplatten. Insbesondere werden hygienische Bereiche von Wohnhäusern wie auch Schwimmbäder, Großküchen, Labors und Krankenhäuser ausgestattet. Ebenso werden Treppen, Terrassen, Balkone und Hausfassa- den mit Fliesen, Platten und Natursteinen belegt.
An die Arbeit!
Zuerst sind Berechnungen anzustellen. Wie viel Fliesen sind insgesamt, wie viel mit Randdekoration bei der jeweils vorgesehenen Verlegetechnik erforderlich? Ecken, Nischen und Vorsprünge sind zu berücksichtigen. Dann erst geht die Arbeit los, mit der Herstellung von Ansetz- oder Verlegemörtel, die eine feste Verbindung zum Untergrund schaffen. Mit Schneidegeräten, Trocken- und Nassschneide- sowie Abfas- und Abkantmaschinen, die für saubere Maßarbeit unentbehrlich sind. Die verlangten Kenntnisse reichen aber weiter. Kenntnisse sind erforderlich in folgenden Bereichen: Wärme-, Schall- und Feuchteschutz, Farblehre und Gestaltung, Herstellung von Estrichen und Unterputzen, Betonbett- und Dickbettmethoden sowie mit dem Lesen von Werk- und Detailzeichnungen oder der Anfertigung eigener Skizzen.
Weiterkommen inklusive
Der Abschluss als Fliesen-, Platten-und Mosaiklegermeister – nachdem man sich als Vorarbeiter, Werkpolier und Geprüfter Polier bewährt hat – ermöglicht Positionen wie Betriebsleiter, Geschäftsführer oder selbstständiger Bauunternehmer, aber auch das Fachstudium zum Architekten oder Diplom-Ingenieur steht danach offen.
Handwerkliches Geschick

Ein guter Fliesenleger besitzt handwerkliches Geschick, Farbgefühl und lässt sich in punkto Genauigkeit nicht übertreffen.