Auch in Zukunft sind die Dienstleistungen des Bäckerhandwerks unverzichtbar. Daher bietet der Beruf neben guter Bezahlung, Krisensicherheit hervorragende berufliche Perspektiven.
Brot und Brötchen sind Grund-nahrungsmittel, die in Deutschland beim Verbraucher an erster Stelle stehen. Veränderte Lebens-und Essgewohnheiten sorgen dafür, dass die Nachfrage, speziell nach neuen Backwarenprodukten, steigt. Schon jetzt sind Bäcker und Bäckerin gefragte Spezialisten. Auch in Zukunft sind die Dienstleistungen des Bäckerhandwerks unverzichtbar. Daher bietet der Beruf neben guter Bezahlung, Krisensicherheit hervorragende berufliche Perspektiven.
Mehlsäcke stemmen, Kuchenbleche schleppen … Bäcker sein war vor nicht allzu langer Zeit Schwerstarbeit. Kein Wunder, dass damals vor allem Männer in den Backstuben schufteten. Das hat sich geändert: Wo früher Muskelkraft gefragt war, springen heute Maschinen und Computer ein. Frauen in Bäckerkluft sind deshalb keine Seltenheit mehr.
Ob Bäcker oder Bäckerin: Beide müssen genauso frisch sein wie ihre Waren. Wenn andere noch schlafen, backen Sie die ersten Brötchen – aber dafür ist mittags schon Feierabend.
Die Ausbildungszeit beträgt drei Jahre und sieht so aus:
- betriebliche Ausbildung
- Berufsschule
- überbetriebliche Ausbildung
Danach stehen viele Möglichkeiten offen:
- selbstständige/r Bäckermeister/in
- Betriebsleiter/in
- Fachlehrer/in an einer Bäcker-fachschule
- Technische/r Betriebsberater/in
- Brotprüfer/in oder auf dem zwei-ten Bildungsweg
- Lebensmittelingenieur/in
Maschinen spielen eine immer größere Rolle im Bäckerhandwerk. Dennoch: Achtzig Prozent aller Arbeiten werden nach wie vor mit der Hand verrichtet. Sie schneiden Teig, gestalten und sortieren – ein kreativer Beruf. Mindestens ebenso wichtig sind ein guter Geschmacks- und Geruchssinn, technisches Geschick und ein ordentliches Schulzeugnis. Und ausgeschlafen sollten Sie sein – damit Sie morgens zeitig aus den Federn kommen!
Während der Ausbildungszeit werden unter anderem folgende Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt:
Die Zubereitung von Broten, Spezialbroten und Brötchen und son-stigem Kleingebäck, die Herstellung von Feinen Backwaren aus Blätter-, Mürbe- und Hefeteig, von Broten, Desserts sowie die Zubereitung von Speiseeis.
Außerdem lernt der Bäckerlehrling die Bedienung und Pflege von Maschinen, das Lagern und Kontrollieren von Roh- und Zusatzstoffen sowie gewerbe- und lebensmittelrechtliche Vorschriften und Hygienemaßnahmen kennen.